Die Consorsbank, Teil der französischen BNP-Paribas-Gruppe, gehört zu den etablierten Adressen im deutschen Tagesgeldmarkt. Bekannt vor allem als Online-Broker, bietet sie mit ihrem Tagesgeldkonto ein Produkt, das sich besonders für höhere Anlagebeträge eignet.
Wie hoch ist der Consorsbank Tagesgeld-Zins?
3,40 Prozent für Neukundinnen und -kunden, garantiert für fünf Monate und gültig für Einlagen bis zu 1.000.000 Euro — einer der höchsten Höchstbeträge im gesamten Vergleich. Nach Ablauf der Aktionsphase und für höhere Einlagen gilt ein regulärer Zinssatz von rund 0,80 bis 1,00 Prozent, abhängig von der aktuellen Konditionsanpassung. Die Zinsgutschrift erfolgt vierteljährlich.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Neukundenzins | 3,40 % für 5 Monate |
| Höchstbetrag Aktion | 1.000.000 € |
| Zinssatz danach | rund 0,80–1,00 % |
| Zinsgutschrift | vierteljährlich |
| Überweisungsziel | beliebiges Konto, kein Referenzkonto-Zwang |
| Einlagensicherung | gesetzlich + freiwillig bis 3.000.000 € |
| Konzernmutter | BNP Paribas |
| Zielgruppe Aktion | Neukunden sowie Bestandskunden ohne Tagesgeld in 6 Monaten |
Ein Detail, das viele Wettbewerber nicht bieten: Vom Consorsbank-Tagesgeldkonto lässt sich auf jedes beliebige Konto überweisen, nicht nur auf ein zuvor festgelegtes Referenzkonto. Das schafft mehr Flexibilität, etwa wenn Geld direkt an eine dritte Person oder ein anderes eigenes Konto fließen soll, ohne den Umweg über das Referenzkonto zu nehmen.
Wer kann den Aktionszins nutzen?
Sowohl echte Neukundinnen und -kunden als auch Bestandskundschaft, die in den letzten sechs Monaten kein Tagesgeldkonto bei der Consorsbank hatte. Das ist großzügiger als bei vielen anderen Banken, die Aktionszinsen ausschließlich auf komplett neue Kundschaft beschränken. Wer also schon ein Depot oder Girokonto bei der Consorsbank hat, aber noch kein Tagesgeld, kann in der Regel trotzdem vom Aktionszins profitieren.
Wie gut ist die Einlagensicherung der Consorsbank?
Die Consorsbank bietet eine doppelte Absicherung: Neben der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 Euro ist die Bank freiwillig Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, der zusätzlichen Schutz für Kundeneinlagen bis zu 3.000.000 Euro pro Konto bietet. Das ist ein Sicherheitsniveau, das nur wenige Anbieter in diesem Vergleich erreichen — vergleichbar mit Chase und einigen anderen Großbank-Töchtern.
Kann ich das Tagesgeldkonto ohne Depot bei der Consorsbank eröffnen?
Ja, ein Wertpapierdepot ist keine Voraussetzung — das Tagesgeldkonto lässt sich eigenständig eröffnen. Wer allerdings ohnehin ein Depot plant, kann beide Produkte bei derselben Bank bündeln und von der gemeinsamen Kontoverwaltung profitieren.
Höhere Anlagebeträge optimal platzieren
Mit 1.000.000 Euro Höchstbetrag eignet sich die Consorsbank besonders für größere Anlagesummen. Der Rechner zeigt die passenden Alternativen.
Consorsbank oder norisbank — welche Bank passt zu Ihrem Anlagebetrag?
| Kriterium | Consorsbank | norisbank |
|---|---|---|
| Neukundenzins | 3,40 % | 4,00 % |
| Höchstbetrag | 1.000.000 € | 250.000 € |
| Girokonto nötig | nein | ja, für den Aktionszins |
| Zielgruppe Aktion | auch bestimmte Bestandskunden | nur echte Neukunden |
| Einlagensicherung | bis 3.000.000 € | in Millionenhöhe |
Kurz gefasst: Bei kleineren bis mittleren Beträgen und dem Wunsch nach dem höchsten Zinssatz liegt die norisbank vorne — allerdings nur mit Girokonto. Für höhere Anlagebeträge und ohne Wunsch nach einem zusätzlichen Girokonto ist die Consorsbank die konsequentere Wahl.
Für die Consorsbank spricht
- Höchstbetrag von 1.000.000 Euro, einer der höchsten im Vergleich
- Aktionszins auch für bestimmte Bestandskunden zugänglich
- Überweisungen auf beliebige Konten möglich, nicht nur Referenzkonto
- Doppelte Einlagensicherung bis 3.000.000 Euro
- Kein Depot oder Girokonto zur Kontoeröffnung erforderlich
- Etablierte, finanzstarke Konzernmutter BNP Paribas
Gegen die Consorsbank spricht
- Neukundenzins mit 3,40 % niedriger als bei den Marktführern
- Zinsdauer mit fünf Monaten kürzer als bei manchen Wettbewerbern
- Anschlusszins nach der Aktion vergleichsweise niedrig (rund 0,80–1,00 %)
- Vierteljährliche statt monatlicher Zinsgutschrift
Für wen eignet sich das Consorsbank Tagesgeld?
Besonders geeignet für Sparerinnen und Sparer mit höheren Anlagebeträgen, die Flexibilität bei Überweisungszielen und eine solide, doppelte Einlagensicherung schätzen. Wer den höchstmöglichen Zinssatz sucht und ein zusätzliches Girokonto in Kauf nimmt, findet bei norisbank oder Chase attraktivere Konditionen.
Wie definiert die Consorsbank genau, wer als Bestandskunde ohne Tagesgeld gilt?
Als anspruchsberechtigt für den Aktionszins gelten neben echten Neukundinnen und -kunden auch bestehende Consorsbank-Kundschaft, die innerhalb der vergangenen sechs Monate kein eigenes Tagesgeldkonto bei der Bank geführt hat — unabhängig davon, ob bereits ein Depot oder Girokonto besteht. Diese vergleichsweise großzügige Definition unterscheidet die Consorsbank von vielen Wettbewerbern, die den Aktionszins ausschließlich auf komplette Neukundschaft beschränken.
Wie funktioniert die Depot-Integration bei gleichzeitiger Tagesgeldnutzung?
Wer sowohl ein Wertpapierdepot als auch ein Tagesgeldkonto bei der Consorsbank führt, profitiert von einer gemeinsamen Übersicht im Online-Banking — Umbuchungen zwischen Verrechnungs- und Tagesgeldkonto lassen sich unkompliziert und ohne Wartezeit vornehmen. Für aktive Anlegerinnen und Anleger, die zwischen Wertpapieren und sicherer Geldanlage wechseln möchten, ist diese Integration ein praktischer Vorteil gegenüber getrennten Banken für Depot und Tagesgeld.
Was passiert bei Überschreitung des Höchstbetrags von 1.000.000 Euro?
Beträge über 1.000.000 Euro werden nicht zum Aktionszins verzinst, sondern fallen auf den regulären, niedrigeren Zinssatz zurück — die Grenze gilt also nicht als Freibetrag, sondern als Obergrenze für den begünstigten Teil der Einlage. Für die überwiegende Mehrheit der Privatanlegerinnen und -anleger ist diese Grenze allerdings ohnehin nicht relevant, da sie deutlich über den üblichen Ersparnissen liegt.
Wie hat sich die Marktposition der Consorsbank im deutschen Brokerage-Geschäft entwickelt?
Als einer der etablierten Namen im deutschen Online-Brokerage hat die Consorsbank über die Jahre eine loyale Kundenbasis aufgebaut, die häufig mehrere Produkte — Depot, Girokonto und Tagesgeld — gleichzeitig nutzt. Diese Kundenbindung über mehrere Produkte hinweg ist ein zentraler Baustein der Geschäftsstrategie.
Wie funktioniert die Kombination von Tagesgeld mit dem Wertpapierhandel bei der Consorsbank praktisch?
Über die gemeinsame Banking-Oberfläche lassen sich Gelder unkompliziert zwischen Verrechnungskonto, Tagesgeld und Depot verschieben, was aktiven Anlegerinnen und Anlegern eine flexible Steuerung zwischen sicherer Geldanlage und Wertpapierinvestitionen ermöglicht, ohne mehrere Banken parallel verwalten zu müssen.
Wie transparent kommuniziert die Consorsbank die genauen Bedingungen für „Bestandskunden ohne Tagesgeld“?
Diese Regelung ist im Preis- und Leistungsverzeichnis präzise dokumentiert — maßgeblich ist der Zeitraum der letzten sechs Monate ohne aktives Tagesgeldkonto bei der Bank, unabhängig davon, ob zuvor überhaupt schon einmal ein solches Konto bestand.
Wie hat sich das Vertrauen der Kundschaft in die Konsorsbank über die BNP-Paribas-Zugehörigkeit entwickelt?
Als Teil der französischen BNP-Paribas-Gruppe, einer der größten Bankengruppen Europas, profitiert die Consorsbank von einer soliden internationalen Konzernanbindung, die zusätzliches Vertrauen in die langfristige Stabilität des Angebots schafft.
Wie hat sich die Consorsbank als Marke über die Jahre entwickelt?
Die Consorsbank, ursprünglich als reiner Online-Broker gestartet, hat ihr Angebot über die Jahre um klassische Bankprodukte wie Girokonto und Tagesgeld erweitert. Diese Historie als Broker zeigt sich bis heute in der besonderen Stärke bei der Integration von Wertpapierhandel und klassischer Geldanlage in einer gemeinsamen Plattform.
Wie unterscheidet sich der Kundenservice der Consorsbank von reinen Neobanken?
Als etablierter Anbieter mit langer Marktpräsenz bietet die Consorsbank einen umfassenderen telefonischen Kundenservice als viele jüngere Neobanken, inklusive spezialisierter Beratung für unterschiedliche Anliegen wie Depot, Girokonto oder Tagesgeld getrennt. Diese Spezialisierung kann bei komplexeren Fragen von Vorteil sein.
Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Verrechnungskonto und Tagesgeldkonto?
Bei der Consorsbank fungiert häufig ein separates Verrechnungskonto als Bindeglied zwischen Depot und Tagesgeld — Gelder lassen sich unkompliziert zwischen diesen Konten verschieben, was insbesondere für Anlegerinnen und Anleger praktisch ist, die zeitweise zwischen Wertpapieren und sicherer Geldanlage wechseln möchten.
Wie transparent kommuniziert die Consorsbank ihre Konditionsänderungen?
Änderungen an den Konditionen werden über das Online-Postfach im Banking sowie per E-Mail kommuniziert, mit den gesetzlich vorgeschriebenen Ankündigungsfristen bei Änderungen zu Lasten der Kundschaft.
Wie hat sich die Marktposition der Consorsbank im deutschen Tagesgeldmarkt entwickelt?
Als etablierter Anbieter mit einer der höheren Betragsgrenzen im gesamten Vergleich hat sich die Consorsbank insbesondere bei Anlegerinnen und Anlegern mit größeren Anlagesummen einen guten Ruf erarbeitet, während kleinere Sparbeträge bei anderen Anbietern mit höherem Neukundenzins mitunter besser aufgehoben sind.
Insgesamt bleibt die Consorsbank eine der ausgewogeneren Optionen für Sparerinnen und Sparer mit größeren Anlagesummen, die zusätzlich Wert auf die Möglichkeit eines Wertpapierdepots bei derselben Bank legen.
Wie können Anlegerinnen und Anleger die Depot-Tagesgeld-Kombination optimal nutzen?
Wer regelmäßig zwischen Wertpapieranlage und sicherem Tagesgeld umschichtet, profitiert bei der Consorsbank von der nahtlosen Integration beider Kontotypen — ein praktischer Vorteil, der bei getrennten Banken für Depot und Tagesgeld nicht in gleicher Form besteht.
Diese Flexibilität bleibt ein wesentlicher Pluspunkt für aktive Anlegerinnen und Anleger.
Wie hat sich das Vertrauen in die Consorsbank als BNP-Paribas-Tochter entwickelt?
Die Zugehörigkeit zu einer der größten europäischen Bankengruppen verschafft der Consorsbank zusätzliche Glaubwürdigkeit bei sicherheitsbewussten Anlegerinnen und Anlegern, die Wert auf einen finanzstarken Konzernhintergrund legen.
Dieser Konzernrückhalt bleibt ein relevanter Faktor bei der Gesamtbewertung des Angebots.
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Consorsbank Tagesgeld-Zins?
3,40 Prozent für Neukunden, garantiert für fünf Monate und gültig für Einlagen bis zu 1.000.000 Euro. Danach gilt ein regulärer Satz von rund 0,80 bis 1,00 Prozent.
Muss ich ein Depot haben, um das Consorsbank-Tagesgeld zu nutzen?
Nein, das Tagesgeldkonto lässt sich eigenständig eröffnen, ganz ohne Wertpapierdepot.
Können auch Bestandskunden den Aktionszins der Consorsbank erhalten?
Ja, sofern sie in den letzten sechs Monaten kein Tagesgeldkonto bei der Consorsbank hatten — das ist großzügiger als bei vielen anderen Banken.
Wie sicher ist mein Geld bei der Consorsbank?
Sehr sicher: Neben der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 Euro schützt die freiwillige Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken Einlagen bis zu 3.000.000 Euro.
Kann ich vom Consorsbank-Tagesgeld auf ein beliebiges Konto überweisen?
Ja, anders als bei vielen Wettbewerbern ist keine feste Referenzkonto-Bindung nötig — Überweisungen sind auf beliebige Konten möglich.
Gilt der Consorsbank-Aktionszins auch für bestehende Depot-Kunden?
Ja, sofern in den letzten sechs Monaten kein eigenes Tagesgeldkonto bei der Consorsbank bestand — unabhängig von einem bereits vorhandenen Depot oder Girokonto.
Was passiert bei Einlagen über 1.000.000 Euro?
Der übersteigende Betrag wird nicht zum Aktionszins verzinst, sondern fällt auf den regulären, niedrigeren Satz zurück.
Kann ich bei der Consorsbank Geld flexibel zwischen Tagesgeld und Depot verschieben?
Ja, über die gemeinsame Banking-Oberfläche lassen sich Gelder unkompliziert zwischen Verrechnungskonto, Tagesgeld und Depot verschieben.
War die Consorsbank ursprünglich ein reiner Broker?
Ja, die Consorsbank startete als Online-Broker und hat ihr Angebot über die Jahre um klassische Bankprodukte erweitert.