Tagesgeld Vergleich der besten Tagesgeldkonto Angebote

Aktueller Tagesgeldvergleich der besten Tagesgeldkonten für die hoch verzinste und sichere Geldanlage Tagesgeld bzw. Festgeld

Tagesgeld Empfehlung

Tagesgeldzinsen

Das Tagesgeld ist für viele Anleger schon heute der Ersatz für das bisher so beliebte Sparbuch, denn Guthaben hierauf ist ohne Kündigungsfrist verfügbar, die Zinsen sind zudem deutlich höher. Die Tagesgeldzinsen liegen derzeit je nach Anbieter zwischen 1,5-5,65% p.a. Grundlegend orientieren sich die Tagesgeldzinsen am Geldmarkt und somit am Leitzins der Europäischen Zentralbank. Dieser beeinflusst die Zinssätze für die Geldleihe der Banken untereinander und hat somit auch Einfluss auf die Zinsgestaltung für Tagesgeldkonten. Da der Leitzins täglich geändert werden kann, sind auch die Tagesgeldzinsen nicht für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben, sondern sie sind variabel. Dies hat den Vorteil, dass Anleger in Zeiten steigender Zinsen (wie erst im Juli 2008 zu beobachten war) automatisch hiervon profitieren.

Wie kommt es zu unterschiedlichen Tagesgeldzinsen?

Um die doch recht hohen Unterschiede für Tagesgeldzinsen zwischen den Banken zu erklären, muss deren Geschäftspolitik betrachtet werden. Filialbanken und Sparkassen beispielsweise müssen hohe Kosten für Filialen und Mitarbeiter aufwenden und können daher nur geringe Zinsen für Tagesgeldkonten bezahlen. Direktbanken hingegen haben nur geringe Kosten, die Kostenvorteile können sie an ihre Kunden in Form höherer Zinsen weiterreichen. Sie bieten im Vergleich somit die besten Konditionen. Daher verzichten einige Filialbanken sogar auf das Angebot eines Tagesgeldkontos, denn mit den Zinssätzen der Direktbanken können sie nicht konkurrieren. Zur Geschäftspolitik gehört weiterhin, die Bank zu bewerben. Dies geschieht heute nicht mehr nur mit einfachen Anzeigen, sondern vor allem durch hohe Konditionen, die zeitlich befristet gezahlt werden. Auch hier sind die Direktbanken führend. Doch auch ausländische Banken wollen deutsche Kunden für sich gewinnen und bieten überdurchschnittlich hohe Tagesgeldzinsen an.

Im Bereich der ausländischen Banken bietet aktuell die Bank of Scotland mit 2,60% p.a. den besten Tagesgeldzins, bei den deutschen Banken hingegen sind die Netbank (2,1%), die 1822direkt Bank (2,25%) sowie die Comdirect (2,60%) führend. Die Bindung an diese hohen Zinsen ist jedoch meist begrenzt, in der Regel auf sechs Monate. Danach werden auch diese Tagesgeldzinsen dem aktuellen Geldmarkt wieder angepasst. Weiterhin ist zu beachten, dass die genannten Tagesgeldzinsen nur für Neukunden bzw. für neues Geld gewährt werden. Bei einem Vergleich der Tagesgeldzinsen sollten Anleger zudem immer auf den Abrechnungsmodus der Zinsen achten. Werden diese zum Beispiel monatlich bezahlt, kann ein Zinseszinseffekt erzielt werden, der sich positiv auf die Rendite des Tagesgeldkontos auswirkt. Eine nur jährliche Zinszahlung hingegen hat keinen Einfluss mehr.