Bank of Scotland tritt dem Einlagensicherungsfonds bei

Die bekannte Bank of Scotland, die in Deutschland zu den besten Geldanlage Anbietern im Bereich Tagesgeld- und Festgeldkonten zählt, in bereits seit gut 2 Wochen Mitglied des Einlagensicherungsfonds der Privatbanken, so teilte ein Pressesprecher der Bank am Mittwoch mit. Mit diesem Schritt will die Bank of Scotland vermeinden, dass wie in der Finanzkrise den Anleger z.B. der isländischen Kaupthing Bank Geld verloren geht, weil diese Banken nicht dem deutschen Sicherungssystem angehörten.

Bank of Scotland Tagesgeld

Bank of Scotland Einlagensicherung

Die Geldanlage von deutschen Tagesgeld oder Festgeld Anlegern bei der Bank of Scotland sind nun sogar bis zu einer Einlagen Höhe von 250.000 Euro gegen eine Pleite der Lloyds-Tochter bestens geschützt. Die Einlagensicherung der Bank of Scotland erfolgt wie bisher im Notfall zunächst durch Einspringen des britische Sicherungsfonds FSCS in einer Höhe von bis zu 85.000 Pfund (knapp 100.000 Euro) je Bankunde. Die Garantie der deutschen Einlagensicherung greift darüber hinaus ein und ist nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Banken in den ersten drei Jahren der Mitgliedschaft auf 250.000 Euro beschränkt. Der Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) hat erst vor Kurzem eine Reform des Sicherungssystems beschlossen. So soll der Mindestbetrag bis ins Jahr 2025 auf eine Summe von 437.500 Euro je Kunde abschmelzen. Aktuell gehören dem Einlagensicherungsfonds mehr als 170 Banken an.